Zweiundzwanzig Wörter aus Gesprächen über Websites und Inhalte.
Nach Themen sortiert, kurz erklärt, mit Link zur Vertiefung. Ein Klick auf eine Kategorie springt direkt zu den passenden Begriffen und Artikeln.
Website & Technik
Domain
Die Adresse Ihrer Website, also zum Beispiel ihr-betrieb.de. Sie mieten sie jährlich für ein paar Euro – wichtig ist nur, dass der Vertrag auf Ihren Namen läuft und nicht auf den Ihres Dienstleisters.
Mehr dazu: Domain und HostingHosting
Der Speicherplatz im Netz, auf dem die Dateien Ihrer Website liegen. Bei den üblichen Anbietern kostet er wenige Euro im Monat.
Mehr dazu: Domain und HostingRedaktionssystem (CMS)
Ein Programm zum Pflegen von Website-Inhalten, zum Beispiel WordPress. Es bringt einen eigenen Verwaltungsbereich mit, in dem Sie sich anmelden – und Aufwand für Aktualisierungen und Sicherheit.
Mehr dazu: WordPress oder einfaches HTML? Meinung: WordPress ist die Lösung für ein Problem von gesternStatisches HTML
Eine Website aus fertigen Dateien, die der Server unverändert ausliefert. Ohne Datenbank dazwischen lädt sie schneller und kann weniger kaputtgehen.
Mehr dazu: WordPress oder einfaches HTML?Ladezeit
Die Zeit, bis Ihre Seite auf dem Bildschirm steht. Google misst sie und rechnet sie in die Platzierung ein; Besucher springen ab, wenn es zu lange dauert.
Mehr dazu: Website schneller laden Meinung: Schnell ist kein FeatureBarrierefreiheit
Eine Website, die auch bei Sehbehinderung oder motorischen Einschränkungen bedienbar ist – etwa mit einem Screenreader. Seit dem Barrierefreiheitsstärkungsgesetz für bestimmte Betriebe verpflichtend, für alle anderen trotzdem sinnvoll.
Mehr dazu: Was das BFSG für kleine Betriebe bedeutetBaukasten
Ein Mietdienst wie Wix oder Jimdo, bei dem Sie Ihre Website aus fertigen Vorlagen selbst zusammenklicken. Günstig im Einstieg, aber die Seite läuft nur, solange Sie monatlich zahlen, und zieht schwer um.
Mehr dazu: Lohnt sich ein Homepage-Baukasten?Wartungsvertrag
Eine monatliche Pauschale dafür, dass jemand Ihre Website aktuell und sicher hält. Sinnvoll bei Systemen mit vielen Erweiterungen, bei einer schlanken Seite meist überflüssig.
Mehr dazu: Muss eine Website gewartet werden?Sichtbarkeit & SEO
Google-Unternehmensprofil
Ihr kostenloser Eintrag bei Google mit Adresse, Öffnungszeiten, Fotos und Bewertungen. Er entscheidet meist darüber, ob Sie in der Umgebungssuche auftauchen.
Mehr dazu: Google-Unternehmensprofil richtig pflegenKI-Antworten
Die Antworten, die ChatGPT, Google oder andere KI-Dienste auf eine Frage wie „Friseur in der Nähe“ geben. Wer dort genannt wird, hängt vor allem an vollständigen, überall gleichen Einträgen.
Mehr dazu: In KI-Antworten auftauchenStrukturierte Daten
Zusatzangaben im Quelltext, die Suchmaschinen maschinell lesen – etwa Öffnungszeiten oder eine offene Stelle. Sie sind der Grund, warum manche Treffer mehr anzeigen als nur einen Link.
Mehr dazu: Gefunden werden, wenn jemand in der Nähe suchtResponsiv
Die Seite passt sich der Bildschirmgröße an und ist auf dem Handy genauso bedienbar wie am Rechner. Das ist heute Grundlage, keine Zusatzleistung.
Mehr dazu: Websites im ÜberblickContent & Redaktion
Redaktionsplan
Eine einfache Übersicht, was wann und wo veröffentlicht wird. Für einen Betrieb genügen vier Spalten: Rubrik, Wann, Plattform, Stichpunkte.
Mehr dazu: Redaktionsplan für Social Media selbst erstellen Für Teams: Redaktionspläne, die im Team überlebenKI-Workflow
Feste Vorlagen und Abläufe, mit denen Text- und Bildideen für Social Media schneller entstehen. Ersetzt nicht das Redigieren, verkürzt nur den Weg zum ersten Entwurf.
Mehr dazu: Wie KI beim Posten wirklich hilftZielgruppenanalyse
Die Beschreibung, wer einen Text liest, mit welcher Aufgabe, welchem Vorwissen und wie viel Zeit. Ersetzt in der Dokumentation die klassische Marketing-Persona, die dort selten weiterhilft.
Mehr dazu: Zielgruppen, die man nicht erfindetTerminologie
Die Festlegung, dass ein Begriff überall dieselbe Bedeutung hat und immer gleich geschrieben wird. Eine kurze Terminologieliste reicht oft schon, um Verwirrung durch wechselnde Bezeichnungen zu vermeiden.
Mehr dazu: Terminologie – ein Wort, eine BedeutungSingle Source of Truth
Die eine zentrale Quelle, aus der eine Information stammt – alle anderen Stellen verweisen darauf, statt sie zu wiederholen. Verhindert widersprüchliche Angaben in mehreren Dokumenten.
Mehr dazu: Single Source of Truth, praktisch gedachtModulares Schreiben
Inhalte werden in einzelne, wiederverwendbare Bausteine statt in durchgehende Kapitel aufgeteilt. Erleichtert Pflege und Übersetzung, weil sich jeder Baustein einzeln aktualisieren lässt.
Mehr dazu: Topic-based Writing in der PraxisContent-Audit
Eine systematische Prüfung vorhandener Inhalte auf Dubletten, veraltete Stellen und Lücken. Steht meist am Anfang, bevor eine größere Dokumentation überarbeitet wird.
Mehr dazu: Was ein Dokumentations-Audit zutage fördertContent-Lebenszyklus
Der Umstand, dass Inhalte veralten und ein Ablaufdatum brauchen, an dem sie geprüft werden. Betrifft besonders Preise, Anleitungen und Screenshots, die sich still überholen.
Mehr dazu: Inhalte brauchen ein AblaufdatumRecht & Datenschutz
Cookie-Banner
Das Fenster, das um Erlaubnis bittet, bevor eine Seite etwas auf Ihrem Gerät speichert oder ausliest, das für den Betrieb der Seite nicht nötig ist – zum Beispiel Cookies für Statistik oder Werbung. Nötig ist es nur, wenn die Seite so etwas tatsächlich tut.
Mehr dazu: Websites ohne Cookie-BannerImpressumspflicht
Die gesetzliche Pflicht, auf einer Website Anbieter, Anschrift und Kontaktmöglichkeit anzugeben – je nach Rechtsform auch mehr (§ 5 DDG). Fehlt sie oder ist sie unvollständig, drohen Abmahnungen – unabhängig von der Betriebsgröße.
Mehr dazu: Impressum und Datenschutz für kleine BetriebeNoch ein Begriff unklar?
Wenn hier etwas fehlt oder noch verständlicher erklärt gehört, schreiben Sie mir einfach – ich ergänze das Glossar gern.