ms. – Marcel Schuler
Glossar

Neunzehn Wörter, die in fast jedem Gespräch über Websites fallen.

Nach Themen sortiert, kurz erklärt, mit Link zur Vertiefung. Auf eine Kategorie klicken springt direkt zu den passenden Begriffen und Artikeln.

Website & Technik

Domain

Die Adresse Ihrer Website, also zum Beispiel ihr-betrieb.de. Sie mieten sie jährlich für ein paar Euro – wichtig ist nur, dass der Vertrag auf Ihren Namen läuft und nicht auf den Ihres Dienstleisters.

Mehr dazu: Domain und Hosting

Hosting

Der Speicherplatz im Netz, auf dem die Dateien Ihrer Website liegen. Bei den üblichen Anbietern kostet er wenige Euro im Monat.

Mehr dazu: Domain und Hosting

Redaktionssystem

Ein Programm zum Pflegen von Website-Inhalten, zum Beispiel WordPress. Es bringt einen eigenen Verwaltungsbereich mit, in dem Sie sich anmelden – und Aufwand für Aktualisierungen und Sicherheit.

Mehr dazu: WordPress ist die Lösung für ein Problem von gestern

statisches HTML

Eine Website aus fertigen Dateien, die der Server unverändert ausliefert. Ohne Datenbank dazwischen lädt sie schneller und kann weniger kaputtgehen.

Mehr dazu: WordPress ist die Lösung für ein Problem von gestern

Ladezeit

Die Zeit, bis Ihre Seite auf dem Bildschirm steht. Google misst sie und rechnet sie in die Platzierung ein; Besucher springen ab, wenn es zu lange dauert.

Mehr dazu: Website schneller laden

Barrierefreiheit

Eine Website, die auch mit Sehbehinderung, motorischen Einschränkungen oder Screenreader bedienbar ist. Seit dem Barrierefreiheitsstärkungsgesetz für bestimmte Betriebe verpflichtend, für alle anderen trotzdem sinnvoll.

Mehr dazu: Was das BFSG für kleine Betriebe bedeutet

Sichtbarkeit & SEO

Google-Unternehmensprofil

Ihr kostenloser Eintrag bei Google mit Adresse, Öffnungszeiten, Fotos und Bewertungen. Er entscheidet meist darüber, ob Sie in der Umgebungssuche auftauchen.

Mehr dazu: Google-Unternehmensprofil richtig pflegen

strukturierte Daten

Zusatzangaben im Quelltext, die Suchmaschinen maschinell lesen – etwa Öffnungszeiten oder eine offene Stelle. Sie sind der Grund, warum manche Treffer mehr anzeigen als nur einen Link.

Mehr dazu: Personalsuche

responsiv

Die Seite passt sich der Bildschirmgröße an und ist auf dem Handy genauso bedienbar wie am Rechner. Das ist heute Grundlage, keine Zusatzleistung.

Mehr dazu: Websites im Überblick

Content & Redaktion

Redaktionsplan

Eine einfache Übersicht, was wann und wo veröffentlicht wird. Für einen Betrieb genügen vier Spalten: Rubrik, Wann, Plattform, Stichpunkte.

Mehr dazu: Redaktionsplan für Social Media selbst erstellen

KI-Workflow

Feste Vorlagen und Abläufe, mit denen Text- und Bildideen für Social Media schneller entstehen. Ersetzt nicht das Redigieren, verkürzt nur den Weg zum ersten Entwurf.

Mehr dazu: Wie KI beim Posten wirklich hilft

Zielgruppenanalyse

Die Beschreibung, wer einen Text liest, mit welcher Aufgabe, welchem Vorwissen und wie viel Zeit. Ersetzt in der Dokumentation die klassische Marketing-Persona, die dort selten weiterhilft.

Mehr dazu: Zielgruppen, die man nicht erfindet

Terminologie

Die Festlegung, dass ein Begriff überall dieselbe Bedeutung hat und immer gleich geschrieben wird. Eine kurze Terminologieliste reicht oft schon, um Verwirrung durch wechselnde Bezeichnungen zu vermeiden.

Mehr dazu: Terminologie – ein Wort, eine Bedeutung

Single Source of Truth

Die eine zentrale Quelle, aus der eine Information stammt – alle anderen Stellen verweisen darauf, statt sie zu wiederholen. Verhindert widersprüchliche Angaben in mehreren Dokumenten.

Mehr dazu: Single Source of Truth, praktisch gedacht

Modulares Schreiben

Inhalte werden in einzelne, wiederverwendbare Bausteine statt in durchgehende Kapitel aufgeteilt. Erleichtert Pflege und Übersetzung, weil sich jeder Baustein einzeln aktualisieren lässt.

Mehr dazu: Topic-based Writing in der Praxis

Content-Audit

Eine systematische Prüfung vorhandener Inhalte auf Dubletten, veraltete Stellen und Lücken. Steht meist am Anfang, bevor eine größere Dokumentation überarbeitet wird.

Mehr dazu: Was ein Dokumentations-Audit zutage fördert

Content-Lebenszyklus

Der Umstand, dass Inhalte veralten und ein Ablaufdatum brauchen, an dem sie geprüft werden. Betrifft besonders Preise, Anleitungen und Screenshots, die sich still überholen.

Mehr dazu: Inhalte brauchen ein Ablaufdatum

Recht & Datenschutz

Impressumspflicht

Die gesetzliche Pflicht, auf einer Website Anbieter, Anschrift und Kontaktmöglichkeit anzugeben. Fehlt sie oder ist sie unvollständig, drohen Abmahnungen – unabhängig von der Betriebsgröße.

Mehr dazu: Impressum und Datenschutz für kleine Betriebe

Noch ein Begriff unklar?

Wenn hier etwas fehlt oder noch verständlicher erklärt gehört, schreiben Sie mir einfach – ich ergänze das Glossar gern.

Schreiben Sie mir