Damit verstanden wird, was Sie erklären.
Vollständigkeit ist kein Ziel. Verstanden zu werden schon.
Kommt Ihnen das bekannt vor?
Ihre Kunden fragen Dinge, die längst irgendwo stehen – nur eben so, dass sie niemand findet.
Jede Abteilung nennt dasselbe Produkt anders. In den Texten merkt man das sofort.
Material gibt es reichlich. Nur weiß niemand mehr, welcher Stand davon noch gilt.
Was es kostet, wenn es so bleibt
Der Schaden entsteht selten spektakulär. Er entsteht dadurch, dass Menschen aufgeben: Der Interessent, der die Antwort nicht findet. Der Kollege, der lieber fragt als sucht.
Je erklärungsbedürftiger Ihr Produkt ist, desto teurer wird jede Stelle, an der die Erklärung fehlt.
Die leisen Kosten
Vertrieb. Jedes Gespräch beginnt bei null, weil vorher nichts hängengeblieben ist.
Inhalte auf Halde. Es wird produziert, was niemand liest – teuer erstellt, nie gemessen.
Rückfragen. Was der Text nicht klärt, klärt später jemand am Telefon. Jedes Mal neu.
Wie ich vorgehe
Ich frage, wer was wissen muss
Nicht nach Alter und Region, sondern nach Situation: Was muss dieser Mensch in diesem Moment tun können? Daraus entstehen brauchbare Zielgruppenprofile.
Ich sortiere aus
Was bleibt, wird in Bausteine zerlegt, die für sich verständlich sind. Was doppelt ist, verschwindet. Was fehlt, wird sichtbar.
Ich lege einen roten Faden
Eine Reihenfolge, die der Leser nachvollzieht, und Regeln, nach denen Ihr Team weiterschreibt – ohne dass es jedes Mal neu erfunden wird.
Was am Ende auf dem Tisch liegt
- Zielgruppenprofile, die nach Aufgaben sortiert sind statt nach Demografie
- Eine Inhaltslandkarte: was existiert, was fehlt, was weg kann
- Ein Themenplan mit Reihenfolge und Zuständigkeit
- Textmuster für wiederkehrende Formate, damit nichts bei null beginnt
- Eine Begriffsliste, an die sich alle halten können
- Eine Prioritätenliste: womit anfangen, wenn die Zeit knapp ist
Woher ich das kann
Fünfzehn Jahre Redaktion und digitale Strategie beim Südwestrundfunk, unter anderem für SWR.de und die SWR-Aktuell-App. Danach Team Lead Content-Marketing bei roadsurfer, mit mehrsprachigen Website-Rollouts während der Internationalisierung.
Freiberuflich seit 2020 unter anderem für Servier Deutschland im Pharma-Umfeld und für Pema Elektronik im B2B-Bereich.
Mein Handwerkszeug kommt aus der Soziologie: Zielgruppen ernst nehmen heißt, ihre Situation zu analysieren statt sie zu vermuten.
- SWR
- roadsurfer
- Servier
- Deutsche Telekom
Zum Weiterlesen
Zielgruppen, die man nicht erfindet
Warum Personas hier nicht helfen und welche vier Fragen ein brauchbares Profil ergeben.
Lesen PlanungDer Redaktionsplan, den Ihr Team auch benutzt
Warum Pläne einschlafen, welche vier Spalten genügen und woher Themen kommen.
Lesen SpracheVerständlich schreiben ist kein Stil, sondern Technik
Die drei häufigsten Bremsen im Text und eine Prüfliste für die Freigabe.
LesenHäufige Fragen
Womit fangen wir an, wenn alles gleichzeitig dringend ist?
Mit dem, was am meisten wehtut. Meist ist das die Stelle, an der Ihr Team ständig dieselbe Frage beantwortet. Eine Prioritätenliste gehört deshalb zum Ergebnis: Sie sehen, was zuerst kommt und was warten kann.
Schreiben Sie die Texte auch selbst?
Ja, wenn Sie das möchten. Oft ist es allerdings wirtschaftlicher, wenn Ihr Fachwissen im Haus bleibt und ich die Struktur, die Vorlagen und die Schreibregeln liefere – dann können Ihre Leute schreiben, ohne dass es auseinanderfällt. Wo es knirscht, übernehme ich einzelne Texte als Muster.
Was kostet eine Content-Strategie?
Das richtet sich nach Umfang und Zustand des Bestands. Sobald ich weiß, worüber wir reden, nenne ich Ihnen einen Festpreis für einen klar abgegrenzten ersten Schritt. Sie entscheiden danach, ob mehr folgt.
Wir haben schon eine Agentur. Passt das zusammen?
Meistens gut. Agenturen arbeiten an Kampagnen und Gestaltung, ich an der Ordnung darunter. Ich habe selbst für Agenturen gearbeitet, unter anderem für die i22 im Telekom-Umfeld, und bin es gewohnt, mich in bestehende Teams einzufügen statt sie zu ersetzen.
Woran merken wir, dass es etwas gebracht hat?
An Dingen, die Sie ohnehin messen: weniger Rückfragen im Support, kürzere Einarbeitung, weniger Zeit für die Pflege. Wir halten am Anfang fest, welche zwei oder drei Zahlen das sein sollen – sonst wird jede Bewertung hinterher zur Geschmacksfrage.
Reden wir eine Viertelstunde darüber.
Erzählen Sie mir, wer Ihre Inhalte lesen soll und woran es gerade hakt. Danach wissen wir beide, ob und wie ich weiterhelfen kann – unverbindlich.