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ms. – Marcel Schuler
Stellenbooster

Ratgeber: Personal finden für kleine Betriebe.

Alles, was eine Stellenanzeige braucht, wie sie gestreut wird und warum WhatsApp oft mehr bringt als ein Formular – ohne Fachchinesisch aufgeschrieben. Wer es lieber machen lassen will, findet am Ende jedes Beitrags einen Hinweis auf den Stellenbooster.

In welcher Reihenfolge lesen?

Am besten so, wie Sie auch vorgehen: erst die Anzeige, dann der Bewerbungsweg, dann die Kanäle. Wer mit dem Streuen anfängt, bevor der Text steht, verteilt eine unfertige Anzeige an fünf Stellen.

1

Die Anzeige

Bewerber suchen vier Dinge: was zu tun ist, wann, für wie viel Geld und wie sie sich melden. Alles andere darf kürzer werden oder ganz weg.

2

Der Bewerbungsweg

Jeder Schritt zwischen Interesse und Nachricht kostet Bewerbungen. Ein WhatsApp-Knopf mit vorbereitetem Satz ist der kürzeste Weg – mit ein paar Regeln zum Datenschutz.

3

Die Kanäle

Ein Text, fünf Fassungen: Stellenseite, Aushang, Team, Social Media, Gemeindeblatt. Dazu die kostenlosen Jobbörsen. Am meisten bringt oft die eigene Belegschaft.

Bevor Sie aushängen

  • Steht die Stellenbezeichnung mit (m/w/d), Umfang und Ort ganz oben?
  • Nennt die Anzeige Lohn oder Spanne?
  • Fehlen Wörter wie „junges Team“ oder „Muttersprache“, die gegen das AGG verstoßen?
  • Kann man sich mit einem Klick melden?
  • Ist der Datenschutzhinweis für Bewerber verlinkt?

Und in echt?

Wie das am Ende aussieht, zeigt die Beispiel-Karriereseite eines erfundenen Handwerksbetriebs – mit drei Stellen und Bewerbung per WhatsApp.

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