Musik Ungestört – ungestört & analog Termin anfragen

01Das Angebot

Platz nehmen·Abschalten·Zuhören

Musik. Ungestört und analog.

Ein Hörabend für Teams und private Anlässe, den ich zu Ihnen bringe.

Musik Ungestört ist eine mobile Listening Session, kein HiFi-Vorführtermin: ein ganzes Album am Stück, vom Tonband einer Bandmaschine aus den Siebzigern. Ich bringe die Anlage zu Ihnen und fädle das Band ein. Keine Handys. Kein Skip. Kein Nebenbei.

  • Dauerrund 120 Minuten
  • Ortbei Ihnen
  • AlbumIhre Wahl
  • Angebotin 1 Werktag
  • GebietGroßraum München
  • BindungKeine

Termin anfragen →

03Der Ablauf

Eine Hörreise. Und das Album ohne eine einzige Unterbrechung.

  1. Beginn
  2. 11 MinAnkommen und Schwelle
    Handys sichtbar in eine Box.
  3. 10 MinDie Geschichte des Albums
    Der Moment, in dem dieses Werk entstand – und wer es gemacht hat.
    Hörprobe · eine halbe Minute
  4. 3 MinDie Maschine
    Das Band wird eingefädelt.
  5. 2 MinDie Minute
    Gestartet wird erst, wenn es still ist.
  6. 43–65 MinDas Albumohne Schnitt
    Durchgehend. Kein Wort. Keine einzige Unterbrechung. Welches Album? →
  7. 12–20 MinDie Runde
    Die Frage: Wo wart ihr gerade?
  8. 2 MinSchluss
    Ein Satz, dann geht das Licht hoch.
  9. Ende

04Der Abend

01

Ungestört

Das Album läuft durch, von der ersten bis zur letzten Sekunde.

  • Die Handys liegen sichtbar in einer Box
  • Es wird nicht dazwischengeredet, nicht erklärt, nicht abgefragt
  • Kein Skip – nicht, weil ich ihn verboten hätte, sondern weil ein Band keine Titel kennt
  • Gestartet wird erst, wenn es im Raum wirklich still ist

Eine Zeit, in der niemand etwas von Ihnen will.

Läuft43–65 Minuten ohne Halt

02

Analog

Der Klang kommt aus einer Anlage, die man sieht und hört.

  • Eine Bandmaschine und ein Verstärker mit Zeigern, dazu zwei Paar Standlautsprecher aus den Siebzigern und Achtzigern – Möbelstücke, keine Boxen
  • Ein warmer Klang, bei dem man sitzen bleibt: ein Bass, der den Raum füllt
  • Das Auge hört mit: Die Spulen drehen sich sichtbar, während der Klang entsteht – wie ich zu diesem Klang gefunden habe →

Ein Klang, der nie durch einen Computer musste.

BereitBandmaschine · Verstärker · Lautsprecher

Marcel Schuler, den Kopf gesenkt, beim Zuhören.

06Wer das macht

Wie ich das Zuhören wiedergefunden habe.

Ich war bei jedem neuen Format vorne mit dabei – CD, MiniDisc, MP3, einer der ersten Musikserver im Wohnzimmer. Und dann hatte ich Zugriff auf alle Musik der Welt und keine Lust mehr, welche zu hören.

Ein Freund sagte irgendwann zu mir: Du brauchst einen Plattenspieler. Er hatte recht. Über die alten Geräte kam die Lust zurück, am Ende stand die Bandmaschine.

Seitdem weiß ich: Es sind die etwas umständlichen Dinge, die einen berühren. Die bequemen machen das Leben leichter und ärmer. Die Anlage, bei der ich selbst sitzen geblieben bin, bringe ich heute zu Ihnen.

Marcel Schuler · Gauting bei München

Musik hören war einmal etwas, das man in Ruhe genoss. Irgendwann lief sie nur noch nebenbei, über blechernen Smartphone-Sound. Diesen Abend gibt es, damit wir es wieder gemeinsam genießen.

Marcel Schuler

08Rückmeldungen

Was nach dem Hören bleibt.

Die ersten Abende fanden im privaten Kreis statt. Das haben die Zuhörerinnen danach gesagt.

„Ich wusste gar nicht mehr, wie intensiv es sich anfühlen kann, wenn ich mich voll auf die Musik einlasse. Ohne Störfaktor!“

Patricia

„Ich könnte das jeden Abend machen. Es gibt der Musik die Aufmerksamkeit, die sie verdient.“

Malea

„Das war wunderschön. Wann ist der nächste Termin?!“

Andrea

09Was dazugehört

Was ich mitbringe – und was Sie stellen

Ich bringe mit

  • Bandmaschine, zwei Verstärker und zwei Paar Lautsprecher – alle Geräte im Detail
  • Das Band mit Ihrem Album, vorher besorgt, überspielt und geprüft
  • Eine Box für die Handys
  • Aufbau, Anschließen und Abbau – rund eine Stunde vorher

Sie stellen

  • Einen Raum ab 20 m², Sitzgelegenheiten für alle
  • Zwei freie Steckdosen
  • Licht, das sich dimmen oder ausschalten lässt
  • Sonst nichts. Kein Catering, keine Vorbereitung im Team.

10Journal

Geschichten aus der Welt der Musik

Kleine, gut belegte Momente aus der Musikgeschichte – und ab und zu ein Text über das Hören und die Anlage.

Alle Texte im Journal ansehen →

11Die Bestandteile

Sieben Dinge, auf die es an diesem Abend ankommt.

Kein Gimmick, sondern eine Technik, die den ganzen Abend trägt. Was dabei wirklich passiert – und was ich dafür mitbringe.

Cartoon der Bandmaschine mit zwei runden Spulen, die wie ein zufriedenes Gesicht wirken.

01

Die Maschine

Eine Bandmaschine aus den Siebzigern, professionell überholt, mit zwei sichtbar laufenden Spulen. Man sieht ihr beim Arbeiten zu – das allein verändert, wie man zuhört. Ich bringe sie selbst mit, aufgebaut und angeschlossen.

Man merkt sofort: Das hier ist kein Abspielgerät. Das ist ein Uhrwerk, dem man bei der Arbeit zusehen kann.

REEL

02

Das Band läuft

Vor dem ersten Ton wird das Band von Hand eingefädelt – ein kurzer, fast meditativer Moment. Ab da läuft es durch, ohne Pause, ohne Sprung, bis zum letzten Ton.

Der Moment, in dem alle merken: Jetzt geht es wirklich los.

Zeiger-Instrument, dessen Nadel weit in die rote Zone ausschlägt.

03

Die Geschichte

Bevor das Album beginnt, läuft vom selben Band eine kurze, erzählte Geschichte – wie und wann dieses Werk entstanden ist. Rund zehn Minuten, bevor der erste Ton der Musik zu hören ist.

Eine kleine Hörreise, die alle gemeinsam auf das Album einstimmt.

Cartoon einer Fernbedienung, durchgestrichen mit einem roten Strich.

04

Keine Taste zum Überspringen

Ein Tonband kennt keine Titelliste. Niemand kann vor- oder zurückspulen oder ein Lied überspringen. Das Album bestimmt die Reihenfolge.

Zum ersten Mal seit Langem hört hier jeder etwas, das er sich nicht selbst ausgesucht hätte.

Cartoon einer Uhr, durchgestrichen mit einem roten Strich.

05

Die Zeit spielt keine Rolle mehr

Sobald das Album läuft, schaut niemand mehr auf die Uhr oder aufs Handy – die liegen ohnehin in einer Box. Die einzige Zeit, die zählt, ist die Laufzeit des Albums, meist 43 bis 65 Minuten.

Ein Abend, an dem niemand auf die Uhr schaut – und das merkt man.

06

Die Anlage drumherum

Verstärker und zwei Lautsprecherpaare aus derselben Zeit wie die Maschine, warm und ohne digitale Nachbearbeitung. Ich bringe alles mit; Sie stellen nur Raum, Strom und dimmbares Licht.

Zwischen der Musik und Ihrem Ohr liegt an diesem Abend nichts als Kupfer und Luft.

Cartoon eines Kreises aus Punkten um einen roten Mittelpunkt.

07

Die Runde danach

Nach der Stille eine kurze, offene Runde: Wer möchte, sagt zwei Sätze zu der Frage „Wo wart ihr gerade?“. Wer nichts sagen möchte, muss nichts sagen.

Ein paar ehrliche Sätze im Kreis – mehr braucht es nicht, um einen Abend nachklingen zu lassen.

12Noch unsicher?

„Ich habe Lust auf das Angebot – erzählen Sie mir kurz persönlich mehr dazu?“

Manchmal beantwortet ein Formular nicht alles. Wenn Sie vorher lieber kurz sprechen möchten – über Ablauf, Album oder ob der Abend zu Ihnen passt – buchen Sie sich unten direkt fünfzehn Minuten, oder schreiben Sie mir kurz per WhatsApp.

Direkt per WhatsApp schreiben →

Hier können Sie direkt einen fünfzehnminütigen Gesprächstermin buchen.

Der Kalender wird von Cal.com bereitgestellt. Erst mit einem Klick auf „Kalender laden" wird eine Verbindung zu Cal.com aufgebaut. Mehr dazu in der Datenschutzerklärung.

13Häufige Fragen

Was Sie vermutlich wissen wollen

Welches Album wird gespielt?

Das bestimmen Sie. Wenn Sie ein Werk im Kopf haben, bereite ich es auf Band vor. Wenn Sie unschlüssig sind, mache ich Vorschläge – bei Unternehmen anders als bei privaten Anlässen.

Spielen Sie von Schallplatte?

Nein, und das ist eine Entscheidung, keine Notlösung. Ich überspiele von einer verlustfreien Digitalquelle auf Band. Damit fällt weg, was an einer Platte stört: Knistern, Abnutzung, ein Sprung an der falschen Stelle – und die Frage, ob es Ihr Album überhaupt noch auf Vinyl gibt.

Was bleibt, ist die Bandmaschine. Sie ist kein Archiv, sie ist das Instrument: Sie sättigt den Klang, fasst ihn sanft zusammen und gibt ihm ein Fundament im Bass. Genau das hören die meisten als Wärme. Masterbänder aus dem Studio sind es übrigens nicht – die liegen in den Archiven der Plattenfirmen. Mehr dazu im Journal, und welche Geräte dahinterstecken.

Was kostet ein Abend?

Ab 500 Euro für private Anlässe, ab 800 Euro für Unternehmen, jeweils als Festpreis im Großraum München; außerhalb ab 800 bzw. ab 1.100 Euro. Sie bekommen innerhalb eines Werktags ein konkretes Angebot.

Gibt es eine Obergrenze bei der Gruppengröße?

Bis 25 Personen pro Durchlauf. Das ist der Punkt, an dem man einander im Raum noch sehen kann – sonst wird aus dem gemeinsamen Hören schnell ein Publikum. Bei größeren Gruppen sind zwei Durchläufe hintereinander möglich.

Müssen wir etwas vorbereiten?

Nein. Einen Raum, Sitzgelegenheiten und zwei Steckdosen. Ich komme ungefähr eine Stunde vorher, baue auf und richte den Klang auf den Raum ein.

Muss ich mich mit HiFi oder alten Geräten auskennen?

Nein. Die Anlage wird am Abend nicht erklärt, sondern gehört. Wer trotzdem wissen will, was da steht: die Geräte im Einzelnen. Und wer es lieber liest, findet mehr dazu im Journal.

Wo sind Sie unterwegs?

Zuhause in Gauting, im Großraum München (80 km Umkreis). Regelmäßig unterwegs bin ich in ganz Bayern und Baden-Württemberg, nach Absprache in ganz Deutschland sowie mit dem Camper in Österreich und der Schweiz. Mehr dazu im Artikel zum Einzugsgebiet.