ms. – Marcel Schuler
Content-Management

Ein Wort, eine Bedeutung.

Terminologie klingt nach Bürokratie. Sie ist die billigste Fehlervermeidung, die es gibt.

Was Uneinheitlichkeit kostet

Wenn dasselbe Bauteil in der Entwicklung anders heißt als im Service und im Vertrieb noch einmal anders, entstehen Missverständnisse an jeder Schnittstelle – intern zwischen Abteilungen, extern zwischen Ihnen und dem Kunden.

Am teuersten wird es bei Übersetzungen: Jedes Synonym ist ein neuer Eintrag, der in jeder Sprache bezahlt wird.

Der Test

Fragen Sie drei Abteilungen, wie ein bestimmtes Teil heißt. Wenn drei Antworten kommen, haben Sie ein Terminologieproblem.

Wie eine Liste entsteht

1

Sammeln

Aus vorhandenen Dokumenten, Ersatzteillisten und Supportanfragen – nicht am grünen Tisch.

2

Entscheiden

Für jeden Begriff eine Vorzugsbenennung, die anderen werden ausdrücklich als unerwünscht markiert.

3

Verfügbar machen

Die Liste nützt nur dort, wo geschrieben wird. Als Datei im Redaktionssystem, nicht als PDF im Ordner.

Was hineingehört

  • Die Vorzugsbenennung
  • Die verbotenen Varianten, damit man sie erkennt
  • Eine kurze Definition in einem Satz
  • Die Übersetzungen in den genutzten Sprachen
  • Wer für den Eintrag zuständig ist
  • Seit wann er gilt

Wie viele Namen hat Ihr Produkt?

Eine Terminologieliste ist in Tagen aufgebaut und wirkt, solange das Produkt existiert.

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