Zum Inhalt springen
ms. – Marcel Schuler
Stellenbooster · Ratgeber

Wo Ihre Stellenanzeige tatsächlich gesehen wird.

Nicht nur auf einem großen Jobportal – sondern auch dort, wo Ihre Zielgruppe ohnehin schon unterwegs ist.

Symbolbild: ein Balkendiagramm

Warum ein Kanal nicht reicht

Eine einzelne Anzeige auf der eigenen Website erreicht nur, wer die Website ohnehin schon besucht – und das sind bei einer Stellensuche die wenigsten. Die Anzeige muss dorthin, wo potenzielle Bewerber sich sowieso aufhalten: im Laden selbst, im Bekanntenkreis der eigenen Belegschaft, in den sozialen Netzwerken der Umgebung.

Der Trick ist nicht, überall gleichzeitig aktiv zu sein, sondern denselben Text in fünf passende Formen zu bringen – einmal geschrieben, fünffach verwendet.

Der wirksamste Kanal

Die eigene Belegschaft. Eine Weiterempfehlung aus dem Team bringt erfahrungsgemäß die am besten passenden Bewerbungen – und kostet nichts außer einer Nachricht.

Die fünf Wege

  • Die Stellenseite selbst – die ausführliche Fassung, auffindbar über Google und verlinkt von der Startseite. Mit der passenden Auszeichnung im Quelltext (JobPosting-Markup) der Karriereseite erscheint die Stelle außerdem kostenlos in der Google-Jobsuche (Google for Jobs).
  • Der Aushang – im Schaufenster oder an der Theke. Wer schon Kunde ist, kennt den Betrieb und überlegt es sich eher.
  • Die eigene Belegschaft – ein kurzer Text zum Weiterleiten, den jeder mit einem Tippen an Bekannte schicken kann.
  • Social Media – ein einzelner Beitrag reicht, wenn er dort erscheint, wo der Betrieb ohnehin schon Reichweite hat.
  • Gemeindeblatt oder Innung – für Leute, die nicht aktiv auf Jobportalen suchen, etwa Quereinsteiger.

Eine Quelle, keine Widersprüche

Alle fünf Formate stammen aus demselben Ausgangstext – nur unterschiedlich gekürzt. Aushang und Team-Nachricht nennen die Stellenseite als Quelle: „Aktuelle Details unter …/jobs“. Ändert sich der Lohn oder die Schicht, wird nur die Stellenseite aktualisiert, und alle anderen Formate verweisen auf den richtigen Stand.

Häufige Fragen

Muss ich wirklich alle fünf Kanäle bespielen?

Nein. Stellenseite und Team-Nachricht bringen meist schon den größten Teil der Bewerbungen. Die anderen drei erhöhen die Reichweite, sind aber optional – besonders bei Stellen, die erfahrungsgemäß schnell besetzt sind.

Was ist mit bezahlten Anzeigen auf Indeed oder LinkedIn?

Indeed und LinkedIn nehmen Ihre Anzeige als Basisanzeige kostenlos an. Bezahlt wird nur, wer sie hervorheben will – per Klick oder über ein Tagesbudget, das Sie selbst festlegen, nicht im Abo. Der Stellenbooster setzt auf die kostenlosen Kanäle: Die Anzeige dort einzustellen dauert zehn Minuten, die Vorlage liefere ich mit.

Was ist mit Jobbörsen?

Drei kostenlose lohnen sich fast immer als Ergänzung: die Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit, die Basisanzeige bei Indeed und eine Anzeige bei Kleinanzeigen. Für Fachkräfte und Auszubildende sind das genau die Orte, an denen gesucht wird. Dazu kommt die Google-Jobsuche, in der die Stelle über die Karriereseite ohnehin erscheint.

Wie oft sollte ich die Kanäle wiederholen?

Bei einer offenen Stelle reicht eine erneute Runde nach zwei bis drei Wochen, wenn sich noch nichts getan hat. Danach lohnt sich eher ein Blick auf Lohn oder Anforderungen als eine weitere Streuung.

Passt dazu

Wie die fünf Formate aus einem Text entstehen, zeigt der komplette Ablauf des Stellenboosters. Was in den Ausgangstext gehört, steht unter Was eine gute Stellenanzeige braucht. Wie sich Bewerber auf allen fünf Wegen am schnellsten melden: Warum ein WhatsApp-Satz mehr bringt als ein Bewerbungsformular.

Fünf Kanäle, ein Aufwand

Ich baue die Karriereseite, texte die erste Stelle in allen fünf Formaten und übergebe Ihnen die Vorlagen für jede weitere.

Zum Stellenbooster