Welche Fotos Ihr Betrieb wirklich braucht.
Sieben Bilder, ein Nachmittag, ein Handy. Mehr ist es nicht – aber es sind die richtigen sieben.
Warum Stockfotos schaden
Ein lachendes Models-Paar vor einer Kaffeetasse hat jeder schon gesehen. Es sagt nichts über Sie, und die Leute merken das in einer Sekunde. Schlimmer noch: Es weckt den Verdacht, dass Sie auch sonst nichts Eigenes zu zeigen haben.
Dazu kommt ein handfester Punkt. Echte Bilder sind inzwischen ein eigener Weg zu Ihnen, weil Menschen über die Bildersuche und über die Fotos im Kartenprofil kommen. Ein gekauftes Bild, das auf tausend anderen Seiten liegt, bringt dort nichts.
Der Unterschied in einem Satz
Ein Stockfoto zeigt, was Sie verkaufen könnten. Ein echtes Foto zeigt, was jemand bekommt, wenn er hereinkommt.
Die sieben Bilder
- Die Außenansicht – damit man Sie im Vorbeigehen wiedererkennt. Genau so fotografiert, wie man ankommt.
- Der Eingang – Tür, Schild, Klingel. Klingt banal, senkt aber die Hemmschwelle bei allen, die zum ersten Mal kommen.
- Der Raum – ein Überblick von der Tür aus, damit man sich das Drinnen vorstellen kann.
- Menschen bei der Arbeit – Sie oder Ihr Team, in Bewegung, nicht in Reihe aufgestellt.
- Die drei Dinge, für die man zu Ihnen kommt – Ihr Gericht, Ihr Schnitt, Ihr Werkstück. Nah dran, gutes Licht.
- Ein Detail – die alte Kaffeemaschine, das Werkzeugbrett, der Blick aus dem Fenster. Das bleibt hängen.
- Ein Porträt von Ihnen – weil Leute bei kleinen Betrieben den Menschen suchen, nicht die Firma.
Wie Sie es aufnehmen
Tageslicht, kein Blitz
Vormittags oder am späten Nachmittag. Der Blitz macht harte Schatten und Farbstiche – lieber Türen und Vorhänge auf.
Aufräumen, nicht inszenieren
Kabel weg, Kartons weg, Werbeaufsteller weg. Alles andere darf bleiben, wie es ist – Betrieb darf nach Betrieb aussehen.
Quer aufnehmen, mehrfach
Querformat passt auf Websites besser. Machen Sie von jedem Motiv fünf Bilder und suchen Sie hinterher aus, statt einmal zu drücken.
Häufige Fragen
Reicht ein Handy oder brauche ich einen Fotografen?
Ein aktuelles Handy reicht für den Anfang völlig. Ein Fotograf lohnt sich, wenn es um Speisen, Produkte oder Porträts geht, die über Jahre laufen sollen – dann aber mit klarer Liste, damit Sie nicht Bilder bezahlen, die Sie nie verwenden.
Dürfen meine Mitarbeitenden einfach so aufs Bild?
Nur mit ihrem Einverständnis, und das sollte schriftlich vorliegen. Ein kurzer Zettel genügt, auf dem steht, wofür die Bilder verwendet werden und dass die Zustimmung widerrufen werden kann. Bei Gästen und Kunden im Bild gilt dasselbe.
Wie oft sollte ich neue Fotos machen?
Alle paar Monate ein paar neue reichen – besonders für Ihr Eintragsprofil bei Google, wo frische Bilder regelmäßig angezeigt werden. Bei jahreszeitlichen Betrieben lieber öfter: Eine Terrasse im Schnee verkauft im Juni schlecht.
Was mache ich mit den fertigen Bildern?
Auf die Website und ins Google-Unternehmensprofil, beides. Für die Website sollten sie verkleinert werden, sonst lädt die Seite langsam – das übernehme ich, wenn ich Ihre Seite baue.
Fotos da, Seite fehlt?
Dann machen wir daraus etwas. Ich baue Ihnen drei Entwürfe mit Ihren Bildern – zum Ansehen, bevor Sie irgendetwas entscheiden.