Um Bewertungen bitten, ohne zu betteln.
Die meisten Kunden bewerten gern. Sie kommen nur von selbst nicht darauf.
Warum das mehr bringt als jede Werbung
Anzahl und Qualität der Bewertungen gehören zu den wenigen Dingen, die Google offen als Faktor für lokale Ergebnisse benennt. Sie entscheiden also mit darüber, ob Sie überhaupt angezeigt werden – und danach, ob jemand auf Sie klickt statt auf den Betrieb zwei Straßen weiter.
Der Unterschied zwischen zwölf und hundertzwanzig Bewertungen ist kaum aufzuholen. Er entsteht aber auch nicht über Nacht, sondern durch eine Gewohnheit: fragen, jedes Mal.
Die unbequeme Wahrheit
Unzufriedene bewerten von allein. Zufriedene muss man bitten. Wer nie fragt, sammelt automatisch das schlechtere Bild ein.
Wie Sie fragen, ohne dass es peinlich wird
Im richtigen Moment
Direkt nachdem jemand zufrieden war und es zeigt: beim Bezahlen, beim Verabschieden, nach dem Lob am Telefon. Nicht zwei Wochen später per Serienmail.
Mit einem einzigen Satz
„Wenn Sie zufrieden waren, würde mir eine kurze Bewertung bei Google sehr helfen.“ Kein Vortrag, keine Erklärung, keine Entschuldigung.
Und einem kurzen Weg
Ein QR-Code auf Rechnung, Karte oder Tresen, der direkt im Bewertungsfenster landet. Jeder zusätzliche Klick halbiert die Zahl derer, die es tun.
Antworten gehört dazu
Jede Bewertung verdient eine Antwort – die guten in zwei Sätzen, die schlechten in drei. Denn Sie schreiben nicht für den, der sich beschwert hat, sondern für die dreißig Leute, die beides lesen, bevor sie sich entscheiden.
- Erst danken, auch bei Kritik – jemand hat sich die Mühe gemacht
- Sachlich bleiben, nicht rechtfertigen und nicht zurückschießen
- Konkret werden: Was ist passiert, was ändern Sie
- Ins Persönliche wechseln: „Rufen Sie mich an, ich kläre das“
- Zeitnah antworten, solange die Bewertung oben steht
- Nicht diskutieren – nach zwei Antworten ist Schluss
Häufige Fragen
Darf ich Bewertungen belohnen, zum Beispiel mit einem Rabatt?
Nein. Google untersagt gekaufte und belohnte Bewertungen ausdrücklich, und seit 2025 wird härter dagegen vorgegangen – bis hin zur Löschung des ganzen Profils. Wettbewerbsrechtlich ist es zusätzlich heikel. Fragen dürfen Sie, danken auch; bezahlen nicht.
Was mache ich mit einer offensichtlich falschen Bewertung?
Sachlich öffentlich antworten und den Verstoß melden – zum Beispiel wenn die Person nie Kundin war, es um einen anderen Betrieb geht oder Beleidigungen darin stehen. Die Prüfung dauert und geht nicht immer aus wie gewünscht, deshalb ist die ruhige Antwort darunter das wichtigere Mittel.
Sind vier Sterne schlimm?
Im Gegenteil. Ein Schnitt zwischen 4,2 und 4,8 wirkt glaubwürdiger als lauter Fünfen, die schnell nach Freundeskreis aussehen. Entscheidend ist, dass regelmäßig neue Bewertungen dazukommen – ein Profil, dessen letzte Bewertung von 2022 ist, wirkt geschlossen.
Wie komme ich an einen QR-Code für Bewertungen?
Im Google-Unternehmensprofil gibt es dafür einen fertigen Link zum Teilen, daraus lässt sich ein QR-Code erzeugen. Wenn ich Ihre Website baue, lege ich Ihnen den Code gleich in Druckgröße dazu – für Tresen, Rechnung oder Visitenkarte.
Bewertungen sammeln, Website fehlt?
Beides gehört zusammen: Der Eintrag bringt Leute auf die Seite, die Seite überzeugt sie. Ich baue Ihnen drei Entwürfe, bevor Sie etwas entscheiden müssen.