Was eine Website kosten darf.
Zwischen 300 und 30.000 Euro ist alles im Umlauf. Der Preis sagt wenig – die Fragen dahinter alles.
Die drei Angebote, die Sie bekommen werden
Der Baukasten für 10 Euro im Monat. Sie bauen selbst. Günstig, solange Ihre Zeit nichts kostet – und sie kostet.
Die Agentur für 6.000 Euro aufwärts. Viel Prozess, viele Termine, oft ein gutes Ergebnis. Für fünf Seiten und eine Speisekarte überdimensioniert.
Der Bekannte, der das nebenbei macht. Meist günstig, meist nett – und erreichbar genau so lange, bis er einen neuen Job hat.
Was den Preis tatsächlich treibt
Nicht die Zahl der Seiten, und auch nicht das Aussehen. Teuer wird, was ständig Arbeit macht: ein Shop mit Zahlungsabwicklung, ein Buchungssystem, mehrere Sprachen, Anbindungen an Kassen oder Warenwirtschaft. Für die meisten kleinen Betriebe ist davon nichts nötig.
Der zweite Treiber sind die Inhalte. Wenn Texte und Fotos erst entstehen müssen, ist das ein eigener Arbeitsschritt – oft der, der am längsten dauert.
Die Faustregel
Was eine Website kostet, hängt weniger davon ab, wie sie aussieht, als davon, wie oft sie später angefasst werden muss.
Fragen, die Sie jedem Anbieter stellen sollten
- Gehört die Seite mir? Auch die Adresse, auch die Dateien
- Was kostet eine Änderung an Text, Bild oder Öffnungszeiten?
- Was passiert, wenn Sie nicht mehr erreichbar sind?
- Welche laufenden Kosten fallen an, und an wen gehen sie?
- Gibt es eine Mindestlaufzeit – und wie komme ich wieder raus?
- Kann ich die Seite umziehen, wenn ich wechseln will?
Wer auf diese sechs Fragen klar antwortet, arbeitet sauber. Wer ausweicht, wird auch später ausweichen.
Häufige Fragen
Was kostet eine Website bei Ihnen?
550 Euro einmalig für die fertige Seite. Dazu kommen nur Adresse und Speicherplatz, wenige Euro im Monat, direkt beim Anbieter. Spätere Änderungen rechne ich nach Aufwand ab – Sie erfahren vorher, was es kostet.
Warum ist das so viel günstiger als bei einer Agentur?
Weil ich den teuersten Teil weglasse: die Schleifen. Sie bekommen drei fertige Entwürfe statt Konzeptrunden, Moodboards und Abstimmungstermine. Beim Entwerfen arbeite ich mit KI, deshalb kann ich Ihnen eine fertige Seite zeigen, statt Ihnen eine zu beschreiben. Die Texte, die Feinarbeit und der Betrieb bleiben Handarbeit.
Was kostet der laufende Betrieb wirklich?
Adresse und Speicherplatz liegen bei den üblichen Anbietern im niedrigen einstelligen Bereich pro Monat. Ein Sicherheitszertifikat ist dort meist enthalten. Alles andere ist freiwillig – etwa ein Buchungssystem, falls Sie später eines möchten.
Lohnt sich ein Baukasten nicht doch?
Wenn Sie Spaß daran haben und Zeit übrig: durchaus. Rechnen Sie ehrlich nach, wie viele Abende Sie investieren – und was passiert, wenn in zwei Jahren niemand mehr weiß, wie das Ding funktioniert. Bei vielen kleinen Betrieben endet der Baukasten als halbfertige Seite, die seit Jahren so steht.
Was ist mit Wartung und Sicherheit?
Ich baue Seiten ohne Datenbank und ohne Plugin-Zoo. Dadurch gibt es kaum etwas, das veralten oder angegriffen werden kann – anders als bei einem WordPress-System, das regelmäßig aktualisiert werden muss. Das spart Ihnen die laufenden Wartungskosten, die anderswo selbstverständlich sind.
Am einfachsten sehen Sie es sich an.
Ich baue Ihnen drei Entwürfe für Ihren Betrieb. Sie schauen in Ruhe und entscheiden danach – vorher kostet es nichts und verpflichtet zu nichts.