1973Albumvorschlag
The Dark Side of the Moon
Pink Floyd
Die Sängerin, die den berühmtesten Track des Albums trägt, fuhr abends nach Hause und hielt das Ganze für vergeudete Zeit.
Ein Jahr lang auf Bühnen erprobt, dann in rund sechzig Studiotagen aufgenommen, am letzten Tag mit Rasierklinge und Klebeband zu einem durchgehenden Stück zusammengesetzt. Das bekannteste Album dieser Reihe ist auch das am schlechtesten erzählte: kein Grammy, kein Produzent von außen, kein einziger Take für „The Great Gig in the Sky“.
- Laufzeitrund 43 Minuten
- Titel10
- Jahr1973
- AufgenommenEMI Studios, Abbey Road, London
Hörprobe · 35 Sekunden
Sonntag, der einundzwanzigste Januar 1973, Abbey Road. Eine fünfundzwanzigjährige Studiosängerin hört eine Akkordfolge und bekommt die Auskunft: Wir wollen Gesang darauf, wissen aber nicht, welchen. Sie fängt mit Worten an. Man unterbricht sie: keine Worte. Also beschließt sie, nicht wie eine Sängerin zu denken, sondern wie ein Instrument. Dreißig Pfund bekommt sie, doppelter Satz, weil Sonntag ist. Auf der Heimfahrt denkt sie: Das wird nie jemand hören.
Tracklist
- Speak To Me1:05
- Breathe In The Air2:49
- On The Run3:45
- Time6:53
- The Great Gig In The Sky4:47
- Money6:22
- Us And Them7:49
- Any Colour You Like3:26
- Brain Damage3:46
- Eclipse2:12
Zum Cover
Ein weißer Lichtstrahl trifft auf ein Glasprisma und tritt als Farbband wieder aus. Schwarzer Grund, kein Schriftzug, keine Fotografie der Band. Das Spektrum zeigt sechs Farben statt der üblichen sieben – Indigo fehlt.
Das Bild ist kein Foto, und das ist das am wenigsten bekannte Detail daran. George Hardie, auf der Platte als „Artwork“ kreditiert, legte das Prisma als reine Strichzeichnung an und gab die Farben als Druckwerte an: „I drew a line artwork and indicated colours using percentages of magenta, cyan, yellow and black from a printer’s chart… The lines act as the edges of each colour and the printer fills in the colours.“ Das berühmteste Lichtbrechungsbild der Popmusik ist eine Vierfarbangabe auf einer Umrisszeichnung.
Beauftragt hatte Richard Wright, mit einer knappen Vorgabe an das Gestaltungsbüro Hipgnosis: „do something clean, elegant and graphic.“ Storm Thorgerson zufolge legte Hipgnosis sechs oder sieben ausgearbeitete Entwürfe vor, darunter einen mit dem Silver Surfer. Die Entscheidung dauerte nach seiner Darstellung etwa eine Minute, nach einer anderen Quelle drei: „They looked at all these things and looked at the prism and said, ‚We’ll have that.‘“ Die Vorlage war eine Schwarzweißabbildung der Lichtbrechung aus einem Buch.
Im aufgeklappten Innenteil läuft das Farbband weiter und wird dort zu einer Herzschlag-Linie – nach Thorgersons Auskunft Waters’ Idee. Damit steht auf dem Umschlag dieselbe Klammer wie auf dem Band: Das Album beginnt und endet mit einem Herzschlag. Wie die Urheberschaft am Entwurf verteilt ist, wird bis heute ungleich erinnert; ein Honorar ist in keiner geprüften Quelle genannt.
Sleeve Design, Photography: Hipgnosis (Storm Thorgerson, Aubrey Powell)
Artwork: George Hardie
Label: Harvest (EMI), 1973
Abbildung als Bildzitat nach § 51 UrhG zur Erläuterung des vorstehenden Textes.
„Ich habe The Dark Side of the Moon als angestellter Toningenieur gemacht – was erklärt, warum ich nicht reich geworden bin.“
In diesem Artikel
- 01Der besondere Moment
- 02Wie The Dark Side of the Moon entstand
- 03Der Klang
- 04Warum dieses Album als Ganzes funktioniert
- 05Warum es einen Abend trägt
01Der besondere Moment
Sonntag, der 21. Januar 1973, ein Aufnahmeraum in den EMI-Studios an der Abbey Road. Eine Sängerin bekommt eine Akkordfolge von Richard Wright vorgespielt und dazu die Auskunft, man wolle Gesang darauf, wisse aber nicht, welchen. Sie schlägt vor, es einfach zu versuchen, und fängt mit Worten an. Man unterbricht sie: keine Worte.
Clare Torrys Improvisation
Die Sängerin ist Clare Torry, fünfundzwanzig, Studiosängerin, vorgeschlagen vom Toningenieur Alan Parsons: „They simply said, ‚Who shall we get to sing this?‘ And I said, ‚Well, I know a great singer.‘“ Man erklärt ihr das Vorhaben – Geburt, das Leben dazwischen, Tod. Ihr Kommentar dazu, Jahre später: „I did think it was rather pretentious.“ Wright hat die Anweisung so überliefert: „We said, ‚Just busk it.‘ We told her, ‚Just go in and improvise.‘ Think about death, think about horror.“ Was Torry daraus machte, beschreibt sie selbst als technische Entscheidung, nicht als Eingebung: „the only thing I could think of was to make myself sound like an instrument, a guitar or whatever, and not to think like a vocalist.“
Wie oft sie durchsang, ist nicht geklärt. Sie selbst erinnert drei bis vier Durchgänge, andere Darstellungen sprechen von zweien und einem abgebrochenen dritten. Gesichert ist nur das Ergebnis: Was auf dem Album steht, ist eine Montage aus mehreren Durchgängen, kein durchlaufender Take. Aufgehört hat sie nach eigener Erinnerung selbst: „I think you’ve got enough.“
Bezahlt wurde sie mit dreißig Pfund, dem doppelten Satz, weil Sonntag war. Sie fuhr nach Hause in der Überzeugung, umsonst gesungen zu haben: „other than Dave Gilmour, I had the impression that they were infinitely bored with the whole thing, and when I left I remember thinking to myself: ‚That will never see the light of day.‘“ Dass ihre Stimme verwendet worden war, erfuhr sie in einem Plattenladen, als sie ihren Namen in den Credits las. 2004 klagte sie auf Miturheberschaft; 2005 endete die Sache mit einem außergerichtlichen Vergleich, dessen Bedingungen nie offengelegt wurden. Seither steht auf den Pressungen „Vocal composition by Clare Torry“. Ein Urteil gibt es nicht.
Der größte Teil dieser Szene hängt an einer einzigen Zeugin. Genau deshalb steht sie hier: Sie zeigt, wie dieses Album gebaut ist. Ein Track, der wie ein einziger Ausbruch klingt, ist zusammengeschnitten – und die Person, die es trägt, hielt das Ganze abends für vergeudete Zeit.
02Wie The Dark Side of the Moon entstand
Das Ungewöhnliche an dieser Produktion ist, dass das Werk fertig war, bevor ein Band lief. Ende 1971 probte Pink Floyd zwei Wochen in den Decca Studios in der Broadhurst Gardens im Londoner Nordwesten, danach im Proberaum der Rolling Stones in der Bermondsey Street. Gilmour über den Anfang: „It began in a little rehearsal room in London. We had quite a few pieces of music, some of which were left over from previous things.“
Die erste Aufführung des ganzen Zyklus, am 20. Januar 1972 im Brighton Dome, ging schief: Ein Stromproblem ließ das Zuspielband zu langsam laufen und aus dem Takt geraten, die Band brach ab. Ob dieser Abend als Premiere oder als Fehlstart zählt, sehen die Quellen unterschiedlich. Tags darauf lief das Programm in Portsmouth vollständig durch. Im Februar folgten vier Abende im Londoner Rainbow Theatre, angekündigt als „Dark Side of the Moon – A Piece for Assorted Lunatics“. Ein Mitschnitt zirkulierte als Bootleg, ein Jahr vor der Platte, angeblich hunderttausend Mal verkauft.
Aufgenommen wurde erst danach, zwischen dem 31. Mai 1972 und dem 9. Februar 1973, rund sechzig Studiotage, in Blöcken zwischen den Tourneen, in Studio Two und Studio Three der Abbey Road. Produziert hat die Band selbst. Parsons saß als fest angestellter EMI-Ingenieur am Pult, ohne Anteil und ohne Produzentencredit. Chris Thomas kam dazu, aber nicht als Produzent: Auf der Platte steht er als „Mixing Supervisor“, und Gilmour hat seine Aufgabe nüchtern beschrieben: „He was basically brought in to help mediate between myself and Roger. We always argued.“ Den Effekt der Vorarbeit auf die Sitzungen hat Parsons selbst benannt: „The improvisation period had become a lot more structured. Mainly because they’d been playing The Dark Side of the Moon live.“
Die Texte stammen zum ersten Mal auf einem Album der Band ausschließlich von Roger Waters: Das Ganze solle von den Kräften handeln, die Menschen von einem sinnvollen Leben abhalten. Gilmour erinnert die sprachliche Regel dazu: „I remember Roger saying that he wanted to write it absolutely straight, clear and direct.“
Der Titel hieß zwischenzeitlich Eclipse
Der Titel war zwischenzeitlich ein anderer. Weil die Gruppe Medicine Head 1972 eine Platte gleichen Titels herausbrachte, hieß das Werk vorübergehend „Eclipse“; erst als jene Platte kommerziell durchfiel, kehrte die Band zurück. Erschienen ist das Album im März 1973, in den Vereinigten Staaten vor Großbritannien. Ein genaues Datum kursiert in vier Fassungen; hier steht deshalb keines.
03Der Klang
Sechzehn Spuren, mehr nicht. Parsons präzisiert es als „24 channels into 16 groups“: vierundzwanzig Mikrofoneingänge am EMI-Pult vom Typ TG12345, sechzehn Spuren auf dem Band. Was heute ein Klick wäre, war damals ein Gerät. Jede Verzögerung lief über Bandmaschinen, fünf bis sechs gleichzeitig: „Every sort of time-based process was done with tape – there were no digital boxes then.“ Der Hall kam aus einer EMT-Platte und den Hallkammern des Hauses.
Zwei Entscheidungen sind hörbar. Die erste: Instrumente und Stimmen wurden komprimiert, das Schlagzeug nicht – „I totally hate – with a vengeance – compressing drums.“ Deshalb atmet das Schlagzeug hier, statt zu drücken; Parsons selbst bedauert trotzdem, „the drum sound could have been better“. Die zweite: Gilmours komplette Verstärkeranlage stand im Aufnahmeraum, er spielte über ein langes Kabel aus der Regie – wobei, wie Parsons einräumt, Höhen verlorengingen. Zu hören als eine gewisse Rundung der Gitarren.
Die Uhren von Time
Der hartnäckigste Irrtum betrifft die Uhren zu Beginn von „Time“. Parsons hat sie nicht für dieses Album aufgenommen, sondern vorher und für einen anderen Zweck – er nennt eine Effektplatte, andere Quellen eine Quadrofonie-Vorführung für EMI –, in einem Londoner Antiquitätengeschäft, dessen Lage widersprüchlich überliefert ist. Entscheidend ist das Verfahren: Er nahm jede Uhr einzeln auf und mischte sie danach zusammen. Das ist kein Raumklang, das ist ein Bauwerk. Zur Sitzung brachte er das fertige Band mit. Gilmour: „We wheeled out his tape and listened to it and said, ‚Great! Stick it on!‘“
Dieselbe Geduld steckt in der Bandschleife, mit der „Money“ anfängt: Münzen, Registrierkasse, zerreißendes Papier, eine Zählmaschine, verteilt auf sieben Schläge. Waters hatte die Münzen zu Hause im Gartenschuppen in eine Tonschüssel geworfen, Nick Mason alte Pennys angebohrt und auf Schnüre gezogen. Zusammengesetzt wurde die Schleife mit einem Lineal: „The only way to keep it in time was to take a piece of tape with the sound on it and measure it with a ruler.“ Das Band lief dann als Ring über Mikrofonständer um die Maschine herum, und die Band spielte dazu.
Manches entstand ganz ohne Bau. Die Schritte zu Beginn von „On the Run“ kamen zustande, indem Parsons und sein Assistent Peter James durch Studio Two liefen. Der Track selbst kam, abgesehen von den Geräuschen, live aus einem EMS Synthi AKS: acht Noten in den Sequenzer, dann beschleunigt.
Hörmoment
On the Run
bei 1:53
Mitten im Jagen des Sequenzers spricht eine Stimme: „Live for today, gone tomorrow, that’s me.“ Das ist kein Schauspieler, sondern der Roadie Roger Manifold, der eine Fragekarte beantwortet.
Wer darauf wartet, hört den Track anders: nicht als Effekt, sondern als Unterhaltung, in die man hineingerät.
04Warum dieses Album als Ganzes funktioniert
Belegt ist zuerst eine Klammer, die keine Deutung braucht: Dasselbe Geräusch eröffnet „Speak to Me“ und beendet „Eclipse“ – ein Herzschlag, in Wahrheit eine stark bearbeitete Basstrommel. Belegt ist ferner, dass das Eröffnungsstück eine Collage aus dem Rest des Albums ist. Mason setzte es im Juni 1972 aus bereits fertigem Material zusammen: „You could say there’s no original material there, or you could say it’s an entirely original assembly.“ Man hört in der ersten Minute also Dinge, die später noch einmal kommen.
Dazu zwei Rückgriffe: „Time“ endet mit einer Reprise von „Breathe In The Air“, und „Any Colour You Like“ nimmt dieselbe Akkordfolge und denselben Rhythmus wieder auf, nur in anderer Tonart. Das ist alles, was sich belegen lässt. Ein durchgehendes Motivnetz über alle zehn Tracks gibt keine geprüfte Quelle her – wer das behauptet, deutet. Der stärkste Befund zur Reihenfolge ist ein unromantischer: Sie stand fest, weil das Programm ein Jahr lang auf Bühnen gelaufen war, vor Publikum getestet statt am Schneidetisch erfunden.
Die Nahtlosigkeit dagegen entstand erst zum Schluss, und zwar physisch. Alle Verbindungen wurden direkt in das Sechzehnspur-Masterband geschnitten; ein Fehler hätte die darunterliegende Aufnahme gelöscht. Erst am letzten Mischtag, dem 1. Februar 1973, hörte die Band das Ganze zum ersten Mal hintereinander. Gilmour: „until the very last day we’d never heard them as the continuous piece we’d been imagining for more than a year. We had to literally snip bits of tape, cut in the linking passages and stick the ends back together.“
Robert Christgaus Note B
Wer widersprechen will, hat gute Munition. Robert Christgau gab dem Album im Consumer Guide die Note B: „With its technological mastery and its conventional wisdom once-removed, this is a kitsch masterpiece – taken too seriously by definition, but not without charm.“ Er hält die Textideen für abgegriffen und die Musik für prätentiös; was er gelten lässt, sind die Sprechaufnahmen, das Saxophon und die Studioarbeit. Ein zeitgenössischer Verriss war nicht aufzutreiben, und einer soll hier nicht erfunden werden. Christgaus Satz trifft ohnehin den wunden Punkt: Das Album nimmt sich sehr ernst.
Fast auf diesem Album
Ein abgelehntes Filmstück
Der längste Track der Platte, „Us and Them“, war 1969 als Klavierstück „The Violent Sequence“ für Antonionis „Zabriskie Point“ geschrieben. Der Regisseur lehnte ab; Waters gab dessen Begründung so wieder: „It’s beautiful but is a too sad, you know? It makes me think of church.“
Vier Jahre lag es herum, dann bekam es einen Text, Dick Parrys Saxophon und den Platz, an dem das Album zur Ruhe kommt.
05Warum es einen Abend trägt
Knapp dreiundvierzig Minuten, zehn Titel, keine Pause dazwischen. Das Album gibt kaum Einstiegspunkte her, und genau das macht es für einen Abend am Stück brauchbar. Anspielen lässt es sich nicht. Es fängt an und hört auf.
Caterwauling
Die Zumutungen sollte man kennen. Der Anfang tut lange nichts: ein Herzschlag, eine gemurmelte Stimme, ein langsames Anwachsen. „On the Run“ ist drei Minuten Sequenzer und Panik, keine Melodie, nichts zum Festhalten – in einem Raum mit anderen Menschen wird das erstaunlich unangenehm. Und „The Great Gig in the Sky“ ist für manche schlicht zu viel; Torry selbst hat ihren Gesang später „caterwauling“ genannt.
Was das Album zurückgibt, ist Detail. Auf einer Anlage, die den Bass sauber führt, hört man in „Time“ unter Masons Rototoms Waters’ abgedämpften Bass als Tick-Tack. Man hört, dass die Uhren einzeln aufgenommen wurden, weil sie nicht klingen wie ein Raum, sondern wie ein Aufmarsch. Man hört die Sprecher, die auf kleinen Anlagen verschwinden. Still wird es am ehesten in der zweiten Hälfte, wenn die Bandschleife von „Money“ abreißt und „Us and Them“ anfängt. Danach redet meist niemand mehr bis zum Schluss.
Am Ende kehrt der Herzschlag zurück und verklingt. Richard Wright hat für die Wirkung des Ganzen eine Formulierung gefunden, die ohne Pathos auskommt: „people want to listen to the whole thing and have that experience. It’s not just a collection of pop songs.“
Eine gemeinsame Geschichte
Den letzten Satz des Albums spricht kein Bandmitglied, sondern Gerry O’Driscoll, der irische Pförtner der Abbey Road Studios. Waters legte rund zwanzig Leuten aus dem Haus einen Stapel Fragekarten vor, ließ sie allein im Raum und nahm die Antworten auf.
Paul und Linda McCartney machten in denselben Wochen im selben Haus mit. Ihre elf Antworten hat Waters gestrichen: „He was the only one who found it necessary to perform, which was useless.“
Was würden Sie antworten, wenn Ihnen jemand eine Karte mit der Frage hinlegte, ob Sie Angst vor dem Sterben haben?
Weiterhören
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Pink Floyd
Wish You Were Here
1975
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Zur Album-Story → -
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Zur Album-Story → -
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The Köln Concert
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Der äußerste Gegensatz: kein Studio, keine Montage, keine zweite Chance – ein einziger Abend in Echtzeit.
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